in letzter zeit habe ich ja abends schon fast angst, ins bett zu gehen, mir graut es regelrecht vor meinen nächtlichen abenteuern, die irgendwie schon länger so garnichts mehr mit rosa schäfchen, die fröhlich durch meinen kopf springen, zu tun haben. vielmehr stelle ich mich seit neustem nachts immer wieder härtesten überlebenskämpfen, und ich schaffe es nicht wirklich, einen einleuchtenden realitätsbezug herzustellen, denn so wirklich um mein leben bangen musste ich in letzter zeit nicht und auch sonst warten derzeit keine großen herausforderungen auf mich, die in irgendeiner art und weise meine existenz gefährden könnten.
letzte nacht zum beispiel war ich auf einem fahrrad unterwegs. auf einmal machte ich ungewollt eine vollbremsung und merkte, dass ich mit meinen reifen in einem schlammloch hängengeblieben war. zum gemütlichen absteigen kam ich leider nicht mehr, stattdessen fiel ich vom rad, direkt in diese vermeintlich harmlose schlammpfütze, die sich als menschenfressendes monster erwies und mich innerhalb von sekunden blitzschnell meterweit in die tiefe sog. über mir schwappte der zähe schlamm über sich zusammen und in einem affenzahn sank ich immer weiter in dieses schlammloch ein. irgendwann kam ich zum stehen, ich bekam komischerweise noch luft, und über mir sah ich eine art tunnel, wo ich durchgerutscht war, der aber langsam in sich zusammenfiel. in dem moment wurde mir klar, dass hiermit mein letztes stündlein geschlagen, bzw. dass mir wohl nur noch wenige minuten blieben, bis ich elendig ersticken würde. denn diese ganzen meter, die ich hineingerutscht war, konnte ich sicherlich nicht mehr alleine nach oben klettern, und im schlamm klettert es sich außerdem unglaublich schlecht. vor angst fing ich an zu schwitzen und malte mir aus, wie schrecklich ersticken sein muss und dass ich an diesem tag eigentlich andere dinge vorgehabt hatte als hier unten den löffel abzugeben, und dass mich niemals jemand finden würde in diesem loch.
*zack* und ich wachte auf. einerseits war ich froh, aufgewacht zu sein, andererseits war das ganze eben durchlebte szenario noch so präsent, dass ich am liebsten angefangen hätte zu flennen.
2. beispiel: vor einiger zeit kämpfte ich mich eines nachts einsam und verlassen durch ein unterirdisches tunnelsystem, was sich unter irgendeiner uni dieses landes befand und in dem ich fälschlicherweise eingeschlossen wurde. ich suchte mein auto (?), ich suchte den ausgang und die ganze sache wurde immer verworrener. ich krabbelte stunde um stunde ohne den geringsten lösungsansatz in diesem labyrinth herum, bis ich schließlich im morgengrauen doch noch den ausgang fand.
da frage ich mich doch: was läuft hier eigentlich falsch? muss ich mir gedanken machen? bin ich so konfus im kopf oder trage ich etwa unterschwellige ängste mit mir herum, die nachts zum ausbruch kommen?? oder bin ich einfach nur verrückt??
ich hätte gerne mal wieder einen traum, wo man sich ärgert, aufgewacht zu sein und am liebsten weiterträumen möchte. hm.
2007/12/02
2007/11/14
MUHAR
ich hocke hier im halbdunkel irgendwo in ffm-eschersheim und schmiede einen fiesen mordplan nach dem anderen, während einen stock über mir friedlich 2 kinder schlummern. wenn auch nur eins von ihnen jetzt aufwachen, die treppe runtertappen und nach seiner mama fragen sollte, werde ich leider den blutrünstigsten meiner pläne auf dieses süße kleine blonde wuschelige geschöpf anwenden müssen. dabei sind die zwei noch nicht mal der eigentliche grund meiner dunklen gedanken, vielmehr dieser heutige tag an sich, der von vorne bis hinten - mit verlaub - komplett für den arsch war. angefangen mit einem katzenhintern im gesicht beim aufwachen, einem scheppernden anhauen des kopfes am küchenschrank und einer unsäglich kalten klobrille, wurde es auch beim verlasen des hauses nicht wirklich besser. das vergessene handy auf der arbeit abgeholt, danach in die uni gelaufen und was passiert?? es fängt an zu schneien. ich dachte ich seh nicht richtig. ich freu mich normalerweise immer über den ersten schneefall, aber heute hätte ich grade mal ausflippen können. dann der kaputte reißverschluss an meiner jacke, der mich im seminarraum zu turnerischen höchstleistungen anspornte, denn irgendwie musste ich diese jacke ja vom leibe kriegen. und natürlich auch wieder umgekehrt beim verlassen des seminars.
seit gestern abend leide ich an einer akuten c.-s.-overdose, was das genau ist, ist eigentlich auch egal, ich leide halt einfach dran. und nein, das bin nicht ich selbst, wobei das im grunde die plausibelste erklärung von allen wäre. jedenfalls habe ich kaum ein wort verstanden von dem was in diesem seminar geschwafelt wurde und im grunde hasse ich auch alle pädagogen, vor allem solche, die vorne sitzen und tun, als seien sie selbst noch student, weil da hab ich nunmal nix von. heute war wieder einmal einer dieser tage, an denen ich mich ernshaft gefragt habe, ob ich mein leben nicht gerade vollends versaue. was einzig und allein an dieser geistig beschränkten institution "universität" liegt. achja, zwischendurch habe ich übrigens noch über 10 euro für eine druckerpatrone verschleudert (nur um das heutige desaster zu komplettieren), und in den nächsten tagen wird eine gewisse gebühreneinzugzentrale in köln einen bitterbösen brief von mir bekommen.
UND DANN AUCH NOCH DIESES SCHEISS WLAN HIER WO MAN ALS RAUSFLIEGT!!
eine gute nachricht zum schluss:
in bockenheim hat moe grade seine neue taverne eröffnet. und deshalb müssen gefälligst alle, die lust und zeit haben, sich dort am kommenden freitag zur diesjährigen hitkiste einfinden. wird sicher ein riesen spaß und wird mich den ärger des heutigen tages völlig vergessen lassen, da bin ich mir sicher.
seit gestern abend leide ich an einer akuten c.-s.-overdose, was das genau ist, ist eigentlich auch egal, ich leide halt einfach dran. und nein, das bin nicht ich selbst, wobei das im grunde die plausibelste erklärung von allen wäre. jedenfalls habe ich kaum ein wort verstanden von dem was in diesem seminar geschwafelt wurde und im grunde hasse ich auch alle pädagogen, vor allem solche, die vorne sitzen und tun, als seien sie selbst noch student, weil da hab ich nunmal nix von. heute war wieder einmal einer dieser tage, an denen ich mich ernshaft gefragt habe, ob ich mein leben nicht gerade vollends versaue. was einzig und allein an dieser geistig beschränkten institution "universität" liegt. achja, zwischendurch habe ich übrigens noch über 10 euro für eine druckerpatrone verschleudert (nur um das heutige desaster zu komplettieren), und in den nächsten tagen wird eine gewisse gebühreneinzugzentrale in köln einen bitterbösen brief von mir bekommen.
UND DANN AUCH NOCH DIESES SCHEISS WLAN HIER WO MAN ALS RAUSFLIEGT!!
eine gute nachricht zum schluss:
in bockenheim hat moe grade seine neue taverne eröffnet. und deshalb müssen gefälligst alle, die lust und zeit haben, sich dort am kommenden freitag zur diesjährigen hitkiste einfinden. wird sicher ein riesen spaß und wird mich den ärger des heutigen tages völlig vergessen lassen, da bin ich mir sicher.
2007/11/03
nein
das leben ist nicht gerecht. eigentlich ist es eines der ungerechtesten dinge, die es auf dieser welt gibt.
2007/11/01
*wumms*
ich werde eine handvoll sprengsätze in die frankfurter uni werfen, und der turm wird als erstes dran glauben müssen.
2007/10/31
ich dreh nen porno mit niveau
bernhard marsch hat uns heute im "mal seh'n"-kino in frankfurt mit seiner anwesenheit und somit allerlei lustigen kurzfilmen erheitert. wem der name nix sagt, kann vielleicht mit dem video zu peter lichts "die transsylvanische verwandte ist da" was anfangen, das ausschließlich aus der vogelperspektive mit am boden kriechenden menschen gefilmt wurde. großartig. kennt auch keiner? egal.
auf jeden fall erfreuten wir uns an bewegten bildern von und über köln, der letzten nacht der filmpalette köln, der alten zentralmensa kölns und deren intellektueller heimsucher (ihr seht, köln stand hoch im kurs heute abend), zehn-meter-sprüngen im schwimmbad, ein pärchen, dass ursprünglich nach indien reisen wollte und einfach im schwimmbad stehengelassen wurde, einem porno-musical mit höchst fragwürdigen darstellern und der messi-wohnung des regisseurs höchstpersönlich vor seinem versuch, mit hab und gut in eine neue wohnung zu ziehen, was angesichts der katastrophalen zustände niemals gelungen sein dürfte. plus einigen musiklaischen einlagen. und natürlich harald, dem schaf.
"ich dreh nen porno mit niveau, das macht die menschheit wieder froh"
alles in allem sollten viel mehr kurzfilme angeschaut werden, finde ich.
auf jeden fall erfreuten wir uns an bewegten bildern von und über köln, der letzten nacht der filmpalette köln, der alten zentralmensa kölns und deren intellektueller heimsucher (ihr seht, köln stand hoch im kurs heute abend), zehn-meter-sprüngen im schwimmbad, ein pärchen, dass ursprünglich nach indien reisen wollte und einfach im schwimmbad stehengelassen wurde, einem porno-musical mit höchst fragwürdigen darstellern und der messi-wohnung des regisseurs höchstpersönlich vor seinem versuch, mit hab und gut in eine neue wohnung zu ziehen, was angesichts der katastrophalen zustände niemals gelungen sein dürfte. plus einigen musiklaischen einlagen. und natürlich harald, dem schaf.
"ich dreh nen porno mit niveau, das macht die menschheit wieder froh"
alles in allem sollten viel mehr kurzfilme angeschaut werden, finde ich.
2007/10/29
kuckuck
2007/10/03
grün grün grün...
ROTZ!!! also ich. seit gestern. ihr glaubt ja garnicht was so alles in meinem kopp drin ist. da fragt man sich doch, wo da bitte noch platz für das gehirn ist. aber ich hab ja eh schon immer dran gezweifelt, ob da überhaupt eins ist. ja, scheisse. passt mir natürlich grade wieder garnicht und ich freu mich dass ich meinen freien tag halb auf krücken und im bett verbringen darf. weil der rücken tut so weh dass ich kaum hoch komm.
ansonsten. nur noch eine woche praktikum, dann wieder uni, auch schön. damit ich mal wieder was lerne, bin jetzt lange genug irgendwie so rumgetingelt.
ahoi. gute besserung an mich *rotz*.
ansonsten. nur noch eine woche praktikum, dann wieder uni, auch schön. damit ich mal wieder was lerne, bin jetzt lange genug irgendwie so rumgetingelt.
ahoi. gute besserung an mich *rotz*.
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